Projekte

Das Team des Lehrstuhls für Digitales Management arbeitet intensiv mit Unternehmen und anderen Organisationen in angewandten Forschungsprojekten an relevanten Realweltproblemen (siehe auch Informationen zu Praxis und Kooperationen). Diese sind aufgrund des oftmals vertraulichen Charakters der Projekte hier nicht gelistet. Stattdessen finden Sie im Folgenden die Übersicht der öffentlich geförderten grundlagenorientierten und angweandten Projekte von Professor Gimpel und seinem Team an der Universität Hohenheim, der Universität Augsburg und dem Fraunhofer FIT.

Aktuelle Projekte

JAIF: JUPITER AI Factory

Die JUPITER AI Factory, kurz JAIF, ist rund um den ersten europäischen Exascale-Supercomputer JUPITER aufgebaut – den schnellsten Supercomputer Europas. JUPITER wird vom Jülich Supercomputing Centre (JSC) am Forschungszentrum Jülich (FZJ) betrieben. JAIF verbindet die leistungsstärksten Rechenressourcen Europas mit einzigartiger KI-Expertise, domänenspezifischen Lösungen von Gesundheitswesen bis Fertigung, einer neuartigen, hochmodernen Inferenz-Infrastruktur sowie herausragenden Talenten, um reale Probleme aus Privatwirtschaft, Wissenschaft und darüber hinaus zu lösen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Start-ups, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), der Industrie sowie der Wissenschaft mit einer führenden KI-Umgebung.

JAIF wird gefördert von der Europäischen Union, EuroHPC, dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur und dem Gauss Centre for Supercomputing.

AWA: Agentic Work Automation

KI-basierte Multiagentensysteme (MAS) bieten neue Möglichkeiten, komplexe Wissensarbeit zu automatisieren. MAS bestehen aus Gruppen intelligenter, KI-basierter Software-Agenten, die es ermöglichen, unstrukturierte Daten effizient zu verarbeiten, Entscheidungen zu treffen und miteinander sowie mit menschlichen Akteuren interagieren. Das Projekt „Agentic Work Automation“ (AWA) zielt darauf ab, auf Basis verschiedener Use Cases praxisorientierte Referenzmodelle, Entscheidungsmodelle und Softwarebibliotheken für die Orchestrierung von MAS zu entwickeln und zu evaluieren, die Unternehmen bei der Automatisierung komplexer Wissensarbeit unterstützen.

  • Projektbeschreibung
  • Beispielhafte Veröffentlichung: Allmedinger, S., Bonenberger, L., Endres, K., Fetzer, D., Gimpel, H., Kühl, N. (2026). Multi-Agent AI. Erscheint in Electronic Markets.

AWA wird von der Bayerischen Transformations- und Forschungsstiftung gefördert.

NEWS: Natural-digital Ecosystems for Water Savings

Wie lassen sich Bäume auf städtischen Grünflächen in Zeiten des Klimawandels möglichst effizient bewässern? Darauf haben wir mit dem Palmengarten und dem Grünflächenamt der Stadt Frankfurt am Main und anderen Partnern eine Antwort gefunden. Gemeinsam entwickeln wir Prozesse und ein digitales System, das mit Sensorik, IoT- und Cloud-Technologien, Data Analytics, KI und menschlicher Intelligenz eine ressourcenschonende, bedarfsgerechte Bewässerung ermöglicht. Die Software wird anderen Kommunen Open Source zur Verfügung stehen.

Das Projekt NEWS wird vom Hessische Ministerium für Digitalisierung und Innovation gefördert.

CANNALS: Nachhaltige Lebensmittel- und Landwirtschaftssysteme in den feuchten Tropen

Die tropischen Feuchtgebiete Zentral- und Ostafrikas bieten vielversprechende Möglichkeiten zur Verbesserung der Ernährungssicherheit innerhalb und außerhalb Afrikas. Mit einer reichen Vielfalt an agroökologischen Zonen und unterschiedlichen Anbausystemen beherbergen eine große ländliche Bevölkerung, eine große Vielfalt an Lebewesen und bieten wichtige Ökosystemleistungen und Potenzial für eine nachhaltige Entwicklung. Um dieses Potenzial ausschöpfen, müssen wir uns mit den komplexen ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen befassen, mit denen diese Regionen konfrontiert sind und die in einigen Fällen durch Konflikte und eine hohe Vulnerabilität noch verschärft werden. In diesem Zusammenhang zielt CANALLS darauf ab, den agroökologischen Wandel in den feuchten Tropen Zentral- und Ostafrikas durch transdisziplinäre Agroecology Living Labs mit mehreren Akteuren voranzutreiben. Gemeinsam mit dem Hohenheim Research Center for Global Food Security and Ecosystems und anderen Partnern entwickeln wir digitale Entscheidungsunterstützungssysteme (Decision Support Systems).

CANALLS wird von der Europäischen Union gefördert.

Carikom 2.0: Digital-proaktive Begleitung zur Überwindung von Barrieren im Alltag für Menschen mit geistiger Behinderung

Mit Carikom 2.0 wollen der Caritasverband für die Diözese Augsburg und wir die digitale und soziale Inklusion von Menschen mit geistiger Einschränkung fördern. Die Vision ist eine barrierefreie, KI-gestützte Plattform, die Menschen mit geistiger Behinderung proaktiv und personalisiert Teilhabeangebote (Freizeit-, Bildungs- und Sozialangebote) bereitstellt.​​ Die Plattform soll technisch barrierefrei und kognitiv zugänglich sein (z.B. intuitive Bedienung, einfache Sprache und visuelle Unterstützung). ​Langfristig soll sie modular erweiterbar sein, um eine Vielzahl an Lebensbereichen mit KI-gestützten proaktiven Services zu unterstützen.​

  • Beispielhafte Veröffentlichung: Dilger, P., Fetzer, D., Zeller-Lanzl, J. (2025). Handlungsempfehlungen für die Einbindung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung in Softwareengineering-Projekte. HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 62:1416-1429. https://doi.org/10.1365/s40702-025-01217-0

Carikom 2.0 wird von der Aktion Mensch Stiftung gefördert.

Abgeschlossene Projekte

ABBA: AI for Business | Business for AI

Wie Künstliche Intelligenz (KI) die Arbeitswelt verändert und welche Fähigkeiten junge Menschen künftig benötigen, gehört zu den drängendsten Fragen unserer Zeit. In ABBA haben wir an der Universität Hohenheim  gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Universität Bayreuth und der Frankfurt University of Applied Sciences ein Lehrangebot aufgebaut, das Studierende der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gezielt auf diese Entwicklungen vorbereitet. Die Nachfrage ist immens: Über die vier Projektjahre hinweg wurden 13.000 direkte Studierendenkontakte an den beteiligten Standorten erreicht. Auch andere Hochschulen und Weiterbildungsinstitutionen profitieren von den frei zugänglichen digitalen Lehrmaterialien und dem im Rahmen des Projekts entwickelten KI-Kompetenzmodell.

  • Pressemitteilung
  • Beispielhafte Veröffentlichung: 3. Gimpel, H., Hall, K., Decker, S., Eymann, T., Gutheil, N., Lämmermann, L., Braig, N., Mädche, A., Röglinger, M., Ruiner, C., Schoch, M., Schoop, M., Urbach, N., Vandirk, S. (2025). Using Generative AI in Higher Education: A Guide for Lecturers. Journal of Information Systems Education, 36(3):237-256. https://doi.org/10.62273/QLLG7172

ABBA wurde vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

Öffis Co-Pilot: Barrierefreie Mobilität für Menschen mit geistiger Einschränkung

Ziel des Öffis Co-Pilot ist barrierefreie Mobilität für Menschen mit geistiger Einschränkung zu ermöglichen. In einer Planungsphase haben die Bruderhaus Diakonie und wir einen wissenschaftlich fundierten, stark nutzerzentrierten Ansatz verfolgt. Aufbauend auf Problemidentifikation und Bedarfsanalyse, der Identifikation und Spezifikation der Anforderungen und Gestaltungsleitlinien und einem technischen Konzept haben wir einen ersten Prototyp entwickelt, der exemplarisch die angestrebte Lösung illustriert.

  • Video
  • Beispielhafte Veröffentlichung: Dilger, P., Fetzer, D., Zeller-Lanzl, J. (2025). Handlungsempfehlungen für die Einbindung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung in Softwareengineering-Projekte. HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik, 62:1416-1429. https://doi.org/10.1365/s40702-025-01217-0

Der Öffis Copilot wurde von der Aktion Mensch Stiftung gefördert.

S3G: Smart Sustainability Simulation Game

Durch den technologischen Wandel und die zunehmende Bedeutung von Data Analytics und KI, wird das Anforderungsprofil von Unternehmen an Absolvent:innen als Fach- und Führungskräfte zunehmend interdisziplinär. Das Smart Sustainability Simulation Game (S3G) bereitete Studierende auf genau dieses Anforderungsprofil vor, indem es techno-ökonomische Kompetenzen im Kontext der Digitalisierung und Transformation industrieller Wertschöpfungsketten hin zu ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit vermittelt. S3G wurde gemeinsam mit Kolleg:innen an der Universität Bayreuth und der Technischen Hochschule Augsburg als interaktives Planspiel mit Teamarbeit, Gamification- und Wettbewerbselementen konzipiert, im Rahmen dessen Studierende in berufsfeldbezogene Rollen schlüpfen und authentische Anforderungssituationen bewältigen konnten. Dabei durchlifen sie Stufen einer Kreislaufwirtschaft und fanden auf jeder Stufe Aufgaben vor, für die sie im Sinne des problembasierten Lernens Lösungen erarbeiteten.

S3G wurde von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert.

DeLLFi:Digitalisierung entlang Lehren, Lernen und Forschen integrieren

Ziel des Projekts DeLLFi war, eine kompetenzorientierte, digital unterstützte Lehre als festen Bestandteil der Lehre in allen Fakultäten der Universität Hohenheim zu etablieren. Fachspezifische und überfachliche digitale Kompetenzen wurden als explizite Lernziele im Studium verankert und bisher analog vermittelte forschungsmethodische Kompetenzen durch digitale Unterstützungsformate wurden noch stärker und nachhaltig gefördert.

Unser Fokus lag auf der Identifikation von Zukunfskompetenzen und der systematischen Weiterentwicklung des Curriculums und der Lehrveranstaltungen im Bachelor-Studiengang Digital Business Management

DeLLFi wurde von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert.

ForDigitHealth: Gesund digital leben

Durch die Digitalisierung entstehen zahlreiche Vorteile für Individuen, Unternehmen und die Gesellschaft, wie beispielsweise erhöhte Produktivität, gesunkene Transaktionskosten, bessere Information und höhere Lebensqualität. Daneben ergeben sich durch die intensive Nutzung von digitalen Technologien und Medien allerdings vielfältige Veränderungen, die nur schwer abschätzbare Gefahren bergen, wie Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit. Ein Kernproblem ist digitaler Stress.

Der Forschungsverbund ForDigitHealth untersuchte digitalen Stress, seine Entstehung, seine Prävention und Möglichkeiten eines gesunden Umgangs mit digitalen Technologien und Medien interdisziplinär aus Sicht der Wirtschaftsinformatik, Informatik, Psychologie, Medizin und Kommunikationswissenschaft.

ForDigitHealth wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert

PALLADiUM: Palliative Care als digitale Arbeitswelt

Palliative Care ist gekennzeichnet durch Zentrierung auf den Menschen in der letzten Lebensphase, multiprofessionelle Zusammenarbeit und bislang einen vergleichsweise geringen Digitalisierungsgrad. Im Kern des Projekts stand die Gestaltung eines digital-unterstützten Arbeitssystems zur Verbesserung der multiprofessionellen Zusammenarbeit. Die zentralen Ergebnisse spiegeln die drei Hauptlösungsbereiche des Projekts wider: (1) die Gestaltung eines digitalen Arbeitssystems, (2) die Anwendung von KI-basierten Ansätzen sowie (3) die Entwicklung von Schulungskonzepten.

  • Webseite
  • Video
  • Beispielhafte Veröffentlichung: Meindl, O., Peuten, S., Striebel, X., Gimpel, H., Ostgathe, C., Schneider, W., Steigleder, T. (2025). Designing Knowledge-Driven Digitalization: Novel Recommendations for Digitally-Supported Multiprofessional Collaboration. Frontiers in Digital Health, 7:1511973. https://doi.org/10.3389/fdgth.2025.1511973

PALLADiUM wurde durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) gefördert.

Stadtquartier 2050: Klimaneutrale Stadtviertel sozialverträglich gestalten

Stadtquartier 2050 fokussierte die Konzeption, Planung und Umsetzung von klimaneutralen Quartiersimmobilien in Bezug auf Wärme und Strom sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Hochpreisregionen durch eine warmmietneutrale und sozialverträgliche Sanierung der Quartiere (Energiegerechtigkeit). Gemeinsam mit zahlreichen Partnern haben wir Quartiere in der Landeshauptstadt Stuttgart und in Überlingen am Bodensee analysiert und gestaltet. Unser Fokus lag auf nutzerzentrierten Full-Stack-Entwicklung einer Quartiers-App zur Energieverbrauchsvisualisierung und sanften Steuerung des Bewohnerverhaltens und der Wirtschaftlichkeitsbewertung neuer Energiekonzepte. Weitere Kernelemente in Bezug auf klimaneutrale Quartiersimmobilien waren die Versorgung mit Nahwärme, die Ermittlung feingranularer Wärme- und Stromverbrauchsdaten und die Stromnetzwerkoptimierung

  • Webseite www.stadtquartier2050.de
  • Beispielhafte Veröffentlichung: Görres, J., Kühl, S., Siegl, M., Erhorn-Kluttig, H., Lenz, K., Gimpel, H., Graf-Drasch, V., Roser, A., Schakib-Ekbatan, K., Ressel, A. (2024). Presenting the lighthouse of energy transition “Stadtquartier 2050“. In S. Leonhardt, T. Nusser, J. Görres, S. Rosinger, G. Stryi-Hipp, M. Eckhard (Eds.), Innovations and Challenges of the Energy Transition in Smart City Districts, Berlin: De Gruyter, pp. 483-503. https://doi.org/10.1515/9783110777567-031

Stadtquartier 2050 wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

ODH@Bochum-Weitmar: Offenes, nutzerorientiertes IKT-Ökosystem für cross sektorale Energiesysteme in Stadtquartieren am Beispiel Bochum-Weitmar

In der klassischen Ruhrgebietssiedlung Bochum Weitmar wurden neue Technologien zur ökologisch und ökonomisch effizienten Energieversorgung pilotiert. Herzstück ist ein offenes, nutzerorientiertes digitales Ökosystem für cross-sektorale Energiesysteme im Quartiert. Mit dem Open District Hub und anderen Partnern haben wir innovative Geschäftsmodelle im Bereich der Elektromobilität und des lokalen Handels im Kontext cross-sektoraler Energiesysteme im Quartier identifiziert und bewertet. Ein besonderer Fokus lag auf der Analyse der Präferenzen und des Verhaltens von Nutzer:innen sowie auf der entsprechenden Berücksichtigung im Rahmen der Geschäftsmodellentwicklung.

ODH@Bochum-Weitmar wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

ODH@Jülich: Open-Data-basierte Planungswerkzeuge für die cross-sektorale Energieversorgung im Quartier mittels offener, integrierter IKT-Ökosysteme

In Jülich im Rheinischen Revier werden digitale Planung- und Simulationswerkzeuge für die sektorenübergreifende Energieversorgung im Quartier entwickelt. Damit die Sektorenkopplung in Gebäuden und Quartieren gelingt, braucht es umfassende Modelle und moderne Werkzeuge für die Planung und den Betrieb. Mit dem Open District Hub und anderen Partnern haben wir Tools entwickelt, welche die technologische Vielfalt als auch die Wirtschaftlichkeit in der erforderlichen Tiefe ab. Ein besonderer Fokus lag auf Geschäftsmodellen und der Aktivierung der Nutzer:innen im Quartier.

ODH@Jülich wurde vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Kollektive Intelligenz

Projekt zur Erforschung des Einflusses von Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Kollektive Intelligenz menschlicher Gruppen, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

PräDiTec: Prävention für sicheres und gesundes Arbeiten mit digitalen Technologien

Durch die zunehmende Digitalisierung werden vermehrt digitale Informations- und Kommunikationsmittel (IKT) im Arbeitskontext eingesetzt. Dies führt zu einem veränderten Belastungs- und Beanspruchungsprofil, besonders von Wissensarbeitenden. In diesem Kontext erfährt eine technologiespezifische Form des Stresses an Relevanz: der digital bedingte Stress. In PräDiTec haben wir digitalen Stress konzeptuell durchdrungen und Stressoren, Auswirkungen und Präventionsmaßnahmen identifiziert. Wir haben Maßnahmen zur Verhältnis- und Verhaltensprävention von Fehlbeanspruchung durch digitalen Stress entwickelt, erprobt und ausgewertet. Das Projekt konnte aufzeigen, dass das Empfinden von digitalem Stress in Deutschland ausgeprägt ist und spezifische Maßnahmen zum Entgegenwirken in Unternehmen eingesetzt werden können. 

PräDiTec wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Konstruktive Mensch-KI-Kooperation

Das Projekt Konstruktive Mensch-KI-Kooperation wurde durch das Bundesministerium für Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Stress durch Arbeit mit digitalen Technologien

Empirische Studie zu Stress durch Arbeit mit digitalen Technologien, gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung

Hospital 4.0: Schlanke, digital-unterstützte Logistikprozesse in Krankenhäusern

Die medizinischen und pflegerischen Kernprozesse eines Krankenhauses werden durch zahlreiche Logistikprozesse unterstützt, die hohe Anforderungen an Qualität, Individualisierung, Echtzeitreaktionsfähigkeit und Kosteneffizienz stellen. Dennoch trifft man häufig auf Verschwendungen von wichtigen Ressourcen, wie Material, Fläche oder Arbeit. Schlanke Logistikprozesse sind leider eher selten. Um Logistikprozesse auf die Kernprozesse auszurichten, fokussierte sich das Projekt auf die Weiterentwicklung von innovativen Logistiksystemen in Krankenhäusern. Im Detail wurden Referenzmodelle und IT-Systeme zur Materiallogistik und Bettenlogistik entwickelt.

  • Beispielhafte Veröffentlichung: Gimpel, H., Schröder, J. (Eds.) (2021). Hospital 4.0 – schlanke, digital-unterstützte Logistikprozesse in Krankenhäusern. Berlin: Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-658-33064-4

Hospital 4.0 wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

SynErgie: Synchronisierte und energieadaptive Produktionstechnik zur flexiblen Ausrichtung von Industrieprozessen auf eine fluktuierende Energieversorgung

Das Energiesystem für Deutschland neu denken und Antworten auf die Fragen der Energiewende finden: Das ist die große Herausforderung, der sich die Kopernikus-Projekte stellen. Schwankende Verfügbarkeit gehört zu den größten Nachteilen Erneuerbarer Energiequellen. Das Kopernikus-Projekt SynErgie untersuchte, wie die Industrie helfen kann, diese sogenannte Volatilität auszugleichen. Das kann gelingen, indem Großverbraucher ihre Prozesse je nach Stromverfügbarkeit kurzzeitig hoch- oder runterfahren – ohne, dass die Qualität der Produkte darunter leidet.

  • Webseite
  • Video
  • Beispielhafte Veröffentlichung: Gimpel, H., Hanny, L., Ott, M., Wagner, J., Weibelzahl, M., Bichler, M., Ober, S. (2021). Market Success: The Quest for the Objectives and Success Factors of Markets. In H. Gimpel et al. (Eds.), Market Engineering: Insights from two Decades of Research on Infor-mation and Markets. Cham: Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-030-66661-3_2

SynErgie wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

MAI ILQ: Inline Produktions- und Qualitätskontrolle

Im Projekt MAI ILQ erarbeiteten die Projektpartner mit uns, wie die Qualität in Fräsprozessen durch den unternehmensübergreifenden Austausch von Daten in vertrauenswürdigen Datenräumen (Data Spaces) verbessert werden kann. Dabei wurden digitale Zwillinge (Verwaltungsschalen) von Fräswerkzeugen erstellt und mit Prozess-, Geometrie-, Typdaten usw. ihres gesamten Lebenszyklus angereichert. Dank der sicheren, unabhängigen Plattform, die in ihrem Funktionsumfang spezifisch auf die Technologie des Fräsens abgestimmt ist, behielt dabei jeder Projektpartner die Souveränität über die eigenen Daten. Das technologische Know-how eines jeden Partners blieb so geschützt. Durch den Austausch der Daten sowie deren Analyse und Verarbeitung mittels maschinellen Lernens konnten die beteiligten Unternehmen ihre Produkte verbessern, die Produktionskosten senken und die ökologische Nachhaltigkeit der Produktion stärken.

  • Webseite
  • Video
  • Whitepaper
  • Beispielhafte Veröffentlichung: Adler, L., Frank, A., Gimpel, H., Heger, S., Nüske, N., Starke, J., Waldmann, D., Wöhl, M. (2021). Auf dem Weg zum vertrauensvollen, unternehmensübergreifenden automatisierten Datenaustausch – Identifikation von schützenswertem Wissen im Zeitalter von Industrie 4.0. HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik, 58:1521-1534. https://doi.org/10.1365/s40702-020-00704-w

MAI ILQ wurde im Rahmen des Campus Carbon 4.0 vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie gefördert.

InsurTech Hub München

Der InsurTech Hub Munich ist eine zentrale Plattform für Versicherungsinnovation. Im InsurTech Hub Munich gestalten Versicherer, Start-ups, Technologieunternehmen und Wissenschaftler:innen gemeinsam die Zukunft der Branche. der InsurTechHub vernetzt Unternehmen mit einem globalen Innovationsnetzwerk, um Wissen zu schaffen, den Austausch zu fördern und die technologische Transformation voranzutreiben.

Der InsurTec Hub München wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.